Lotus-Tiramisu mit Karamellkeksen – einfach ohne Backen

Lotus-Tiramisu ist eine besondere Variante des klassischen italienischen Schichtdesserts. Statt gewöhnlicher Löffelbiskuits kommen würzige Karamellkekse zwischen eine leichte Mascarponecreme. Ein wenig Keksaufstrich gibt der Füllung einen runden Karamellgeschmack, während die feinen Keksschichten beim Kühlen weich werden. Dieses Dessert wird ohne Backofen, Alkohol und rohe Eier zubereitet. Für Gäste lässt sich die Auflaufform schon am Vortag fertigstellen, sodass am Tag des Essens nur noch das Topping fehlt.

Bei Karamellkeksen ist Zurückhaltung mit zusätzlichem Zucker besonders wichtig. Die Kekse und der Aufstrich sind bereits süß und bringen viele Gewürznoten mit. Darum verwenden wir Naturfrischkäse als Ergänzung zur Mascarpone und nur wenig Puderzucker. Kalte, aufgeschlagene Sahne macht die Creme luftig. Mit wenigen Handgriffen entstehen zwei gut erkennbare Kekslagen, die sich nach der Kühlzeit sauber herausheben lassen.

Lotus-Tiramisu mit Karamellkeksen – einfach ohne Backen – fertiges Tiramisu in der Servierform

Das Rezept auf einen Blick

Portionen: 8 · Vorbereitung: 25 Minuten · Kühlzeit: mindestens 240 Minuten · Ohne: Alkohol und rohe Eier.

Lotus-Tiramisu: Zutaten und Konsistenz

Für die typische Konsistenz werden die Kekse nur ganz kurz mit Milch benetzt. Zu viel Flüssigkeit würde den Boden aufweichen. Den Aufstrich für den Abschluss am besten nur sanft erwärmen und vollständig abkühlen lassen, bevor er auf die kalte Creme kommt. So bleibt die Oberfläche glatt und die Karamellnote deutlich.

Zutaten

Zutaten für Lotus-Tiramisu mit Karamellkeksen – einfach ohne Backen – übersichtlich angeordnet
  • 300 g Karamellkekse (zum Beispiel Lotus Biscoff)
  • 400 g Mascarpone
  • 250 g Frischkäse natur
  • 250 ml kalte Schlagsahne
  • 70 g Karamellkeks-Aufstrich für die Creme
  • 50 g Karamellkeks-Aufstrich für die Oberfläche
  • 45 g Puderzucker
  • 120 ml kalte Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 kleine Prise Salz
  • 3 Karamellkekse zur Dekoration

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Mascarpone und Frischkäse in eine große Schüssel geben und kurz glatt rühren. Puderzucker, Salz, Vanille und den ersten Teil des Keksaufstrichs ergänzen.
  2. Die Sahne in einer separaten Schüssel steif schlagen. Anschließend vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Mascarponemasse heben, damit sie luftig bleibt.
  3. Die Milch in einen flachen Teller geben und die Karamellkekse einzeln nur für einen Augenblick benetzen. Sie sollen nicht vollständig durchweichen.
  4. Die Hälfte der Kekse auf den Boden einer rechteckigen Form legen. Die halbe Creme darüber verteilen und bis in die Ecken glatt streichen.
  5. Die übrigen Kekse darauf schichten und mit der restlichen Creme abschließen. Die Form abdecken und mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.
  6. Den restlichen Keksaufstrich vorsichtig streichfähig machen, wieder auf eine kühle Temperatur bringen und dünn auf der fest gewordenen Creme verteilen.
  7. Zum Servieren einige trockene Kekse grob zerbröseln und darüberstreuen. Erst dann die Portionen mit einem breiten Löffel aus der Form heben.
Lotus-Tiramisu mit Karamellkeksen – einfach ohne Backen – fertige Portion zum Servieren

Tipps für Lotus-Tiramisu

Karamellkekse nehmen Milch schneller auf als viele Löffelbiskuits. Ein kurzes Benetzen genügt, weil auch die Creme während der Ruhezeit Feuchtigkeit abgibt. Zu stark getränkte Kekse lassen die Schichten ineinanderlaufen.

Für eine gleichmäßige Creme Mascarpone nur kurz aufschlagen. Die Sahne muss dagegen wirklich steif sein, bevor sie untergehoben wird. Arbeite mit einem Teigschaber und rühre nicht mit hoher Geschwindigkeit weiter.

Den Keksaufstrich nicht heiß aufgießen. Schon eine lauwarme, dünne Schicht lässt sich gut verteilen und behält auf der gekühlten Creme ihre Form. Dicke Toppings sind beim Anschneiden oft zu fest.

Für eine hübsche Präsentation kannst du das Dessert in kleinen Gläsern schichten. Zerbrich die Kekse vorher passend und verteile die Creme mit einem Spritzbeutel. Die Brösel kommen erst unmittelbar vor dem Servieren dazu.

Variationen und Serviervorschläge

Wer einen weniger süßen Nachtisch möchte, ersetzt etwas Mascarpone durch Frischkäse und reduziert den Puderzucker. Wenige geröstete Mandelblättchen auf der Oberfläche passen ebenfalls gut. Flüssige Karamellsoßen sind nicht nötig, weil der Keksaufstrich bereits ausreichend Aroma mitbringt.

Vorbereiten und aufbewahren

Decke die Dessertform nach dem Schichten ab und stelle sie sofort in den Kühlschrank. Das Lotus-Tiramisu lässt sich gut am Vortag vorbereiten und bleibt bei kühler Lagerung ungefähr zwei Tage besonders angenehm. Die trockenen Keksbrösel separat aufbewahren, damit sie nicht durchweichen.

Hilfreiche Hinweise zur sicheren Verarbeitung und Kühlung von Lebensmitteln findest du auf gesund.bund.de zur Lebensmittelhygiene. Gerade Desserts mit Mascarpone und Sahne sollten nicht über längere Zeit ungekühlt auf dem Buffet stehen.

Häufige Fragen

Muss ich Lotus-Kekse verwenden?

Nein, andere knusprige Karamellkekse funktionieren ebenfalls. Sie sollten nicht zu weich sein und beim kurzen Benetzen nicht sofort zerfallen. Der Geschmack kann je nach Marke etwas würziger oder süßer ausfallen.

Kann ich das Lotus-Tiramisu ohne Mascarpone machen?

Du kannst einen Teil durch Frischkäse ersetzen. Die Creme wird dann leichter und etwas säuerlicher. Ersetze aber nicht die komplette Menge durch flüssigen Joghurt, sonst wird die Schichtung instabil.

Warum wird das Topping fest?

Keksaufstrich enthält Fett und wird im Kühlschrank wieder kompakter. Verstreiche ihn deshalb sehr dünn. Vor dem Portionieren kannst du die Form wenige Minuten auf dem Tisch stehen lassen, ohne sie lange zu erwärmen.

Weitere Desserts

Wenn du Desserts mit cremigen Schichten magst, probiere auch unser klassisches Tiramisu im Glas oder Giotto-Torte ohne Backen. So findest du weitere Geschmacksrichtungen für die nächste Gelegenheit.

Fazit

Lotus-Tiramisu ist ein praktisches Dessert für alle, die Karamellkekse lieben. Die wichtigste Regel lautet: Kekse kurz benetzen, die Creme locker halten und dem Dessert mehrere Stunden Kühlzeit geben. Dann bleiben die Schichten angenehm cremig.

Rezeptkarte zum Ausdrucken

Lotus-Tiramisu mit Karamellkeksen – einfach ohne Backen

Cremiges Lotus-Tiramisu mit Karamellkeksen, Mascarpone, feinem Keksaufstrich und einer knusprigen Dekoration – ohne rohe Eier.
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Kühlzeit 4 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden 25 Minuten
Portionen 8 Portionen

Zutaten
  

  • 300 g Karamellkekse (zum Beispiel Lotus Biscoff)
  • 400 g Mascarpone
  • 250 g Frischkäse natur
  • 250 ml kalte Schlagsahne
  • 70 g Karamellkeks-Aufstrich für die Creme
  • 50 g Karamellkeks-Aufstrich für die Oberfläche
  • 45 g Puderzucker
  • 120 ml kalte Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 kleine Prise Salz
  • 3 Karamellkekse zur Dekoration

Anweisungen
 

  • Mascarpone und Frischkäse in eine große Schüssel geben und kurz glatt rühren. Puderzucker, Salz, Vanille und den ersten Teil des Keksaufstrichs ergänzen.
  • Die Sahne in einer separaten Schüssel steif schlagen. Anschließend vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Mascarponemasse heben, damit sie luftig bleibt.
  • Die Milch in einen flachen Teller geben und die Karamellkekse einzeln nur für einen Augenblick benetzen. Sie sollen nicht vollständig durchweichen.
  • Die Hälfte der Kekse auf den Boden einer rechteckigen Form legen. Die halbe Creme darüber verteilen und bis in die Ecken glatt streichen.
  • Die übrigen Kekse darauf schichten und mit der restlichen Creme abschließen. Die Form abdecken und mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Den restlichen Keksaufstrich vorsichtig streichfähig machen, wieder auf eine kühle Temperatur bringen und dünn auf der fest gewordenen Creme verteilen.
  • Zum Servieren einige trockene Kekse grob zerbröseln und darüberstreuen. Erst dann die Portionen mit einem breiten Löffel aus der Form heben.

Notizen

Karamellkekse nehmen Milch schneller auf als viele Löffelbiskuits. Ein kurzes Benetzen genügt, weil auch die Creme während der Ruhezeit Feuchtigkeit abgibt. Zu stark getränkte Kekse lassen die Schichten ineinanderlaufen. Für eine gleichmäßige Creme Mascarpone nur kurz aufschlagen. Die Sahne muss dagegen wirklich steif sein, bevor sie untergehoben wird. Arbeite mit einem Teigschaber und rühre nicht mit hoher Geschwindigkeit weiter. Den Keksaufstrich nicht heiß aufgießen. Schon eine lauwarme, dünne Schicht lässt sich gut verteilen und behält auf der gekühlten Creme ihre Form. Dicke Toppings sind beim Anschneiden oft zu fest. Für eine hübsche Präsentation kannst du das Dessert in kleinen Gläsern schichten. Zerbrich die Kekse vorher passend und verteile die Creme mit einem Spritzbeutel. Die Brösel kommen erst unmittelbar vor dem Servieren dazu.

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