Kirsch-Tiramisu im Glas – fruchtig und cremig

Kirsch-Tiramisu im Glas ist ein fruchtiges Dessert mit deutlichen Schichten aus Kirschen, heller Vanillecreme und zarten Löffelbiskuits. Besonders schön sehen die Portionen in durchsichtigen Gläsern aus, weil die rote Fruchtschicht einen kräftigen Kontrast zur Mascarponecreme bildet. Das Rezept kommt ohne rohe Eier und Alkohol aus. Durch die einzelnen Gläser lässt sich der Nachtisch für Gäste gut vorbereiten, ohne später Portionen aus einer großen Form schneiden zu müssen.

Für die Fruchtschicht verwenden wir Sauerkirschen aus dem Glas. Der aufgefangene Saft wird mit etwas Speisestärke leicht gebunden, damit die Kirschen nicht in die Creme hineinlaufen. Die Biskuits erhalten nur ein wenig Kirschsaft und werden während der Kühlzeit weich. Mascarpone, Quark und aufgeschlagene Sahne sorgen für eine lockere Füllung, die das säuerliche Obst geschmacklich ausgleicht.

Kirsch-Tiramisu im Glas – fruchtig und cremig – fertiges Tiramisu in der Servierform

Das Rezept auf einen Blick

Portionen: 6 · Vorbereitung: 30 Minuten · Kühlzeit: mindestens 180 Minuten · Ohne: Alkohol und rohe Eier.

Kirsch-Tiramisu: Zutaten und Konsistenz

Saubere Schichten entstehen vor allem mit vollständig ausgekühlten Kirschen. Wenn die Fruchtsoße noch warm ist, wird die Creme weich und das Glas sieht schnell unordentlich aus. Eine leicht angedickte Soße ist besser als eine sehr feste Kirschmasse. Die Vanillecreme darf ebenfalls nicht zu flüssig sein und sollte frisch gekühlt in die Gläser kommen.

Zutaten

Zutaten für Kirsch-Tiramisu im Glas – fruchtig und cremig – übersichtlich angeordnet
  • 1 Glas Sauerkirschen, etwa 350 g Abtropfgewicht
  • 200 ml Kirschsaft aus dem Glas
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Zucker für die Kirschen
  • 180 g Löffelbiskuits
  • 350 g Mascarpone
  • 250 g Quark
  • 200 ml kalte Schlagsahne
  • 55 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL dunkle Schokoraspel nach Wunsch

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Die Sauerkirschen in einem Sieb abtropfen lassen und den Saft auffangen. Einige Kirschen als Dekoration beiseitelegen und etwa 200 ml Saft abmessen.
  2. Speisestärke mit wenig kaltem Saft glatt rühren. Den übrigen Saft mit Zucker erwärmen, Stärke einrühren und kurz aufkochen, bis die Flüssigkeit leicht andickt.
  3. Die Kirschen und den Zitronensaft unter die Soße heben. Den Topf vom Herd nehmen und die gesamte Fruchtmasse vollständig abkühlen lassen.
  4. Mascarpone, Quark, Puderzucker und Vanille kurz glattrühren. Die Sahne separat steif schlagen und mit einem Teigschaber behutsam unter die Creme heben.
  5. Löffelbiskuits in kleine Stücke brechen und kurz in ein wenig Kirschsaft benetzen. Je eine Lage auf die Böden der sechs Dessertgläser verteilen.
  6. Abwechselnd Vanillecreme, abgekühlte Kirschen und Biskuitstücke in die Gläser schichten. Mit einer glatten Cremeschicht abschließen und die Glasränder sauberwischen.
  7. Mindestens drei Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit den zurückgelegten Kirschen und auf Wunsch wenigen dunklen Schokoraspeln dekorieren.
Kirsch-Tiramisu im Glas – fruchtig und cremig – fertige Portion zum Servieren

Tipps für Kirsch-Tiramisu

Verwende nur eine kleine Menge Speisestärke. Die Kirschsoße soll weich und löffelbar bleiben, nicht wie ein fester Pudding werden. Sie darf erst in die Gläser, wenn sie vollständig abgekühlt ist.

Die Biskuits werden durch Creme und Kirschen weiter weich. Ein kurzes Benetzen reicht, sonst sammeln sich unten zu viele Flüssigkeit und Fruchtsoße. Das Dessert verliert dann seine klare Schichtung.

Wenn du eine besonders ordentliche Optik möchtest, fülle die Creme mit einem Spritzbeutel ein. So vermeidest du Schlieren an den Glaswänden und kannst die Fruchtschicht gleichmäßig verteilen.

Bei Sauerkirschen unterscheidet sich der Säuregrad je nach Produkt. Probiere die Fruchtsoße nach dem Kochen und süße nur bei Bedarf nach. Etwas Säure ist wichtig, damit das Dessert nicht schwer wirkt.

Variationen und Serviervorschläge

Frische Kirschen funktionieren in der Saison ebenfalls, müssen aber entsteint und mit wenig Saft kurz gegart werden. Du kannst auch gut erhitzte tiefgekühlte Kirschen verwenden. Geröstete Mandeln passen als Dekoration, sollten jedoch erst direkt beim Servieren darübergestreut werden.

Vorbereiten und aufbewahren

Die gefüllten Gläser sofort abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Sie lassen sich am Vortag vorbereiten und sollten wegen der Sahnecreme nicht lange ungekühlt stehen. Besonders schön bleiben sie, wenn die Dekoration erst kurz vor dem Servieren dazukommt.

Hilfreiche Hinweise zur sicheren Verarbeitung und Kühlung von Lebensmitteln findest du auf gesund.bund.de zur Lebensmittelhygiene. Gerade Desserts mit Mascarpone und Sahne sollten nicht über längere Zeit ungekühlt auf dem Buffet stehen.

Häufige Fragen

Kann ich tiefgekühlte Kirschen nehmen?

Ja. Lass die Früchte auftauen und erhitze sie anschließend mit dem Saft. Du kannst die Flüssigkeit wie beschrieben mit Stärke binden. Wichtig ist, dass die fertige Kirschmasse vor dem Schichten vollständig kalt ist.

Kann ich das Kirsch-Tiramisu schon einen Tag vorher machen?

Das ist gut möglich. Über Nacht weichen die Löffelbiskuits gleichmäßig durch und die Creme bleibt stabil. Verschließe die Gläser so, dass sie keine Gerüche aus dem Kühlschrank aufnehmen.

Warum verlaufen die Schichten im Glas?

Meist ist die Fruchtsoße zu dünn oder noch warm. Manchmal wurde auch die Sahne nicht fest genug geschlagen. Mit abgekühltem Obst und einer luftigen, kühlen Creme wirken die Schichten deutlich sauberer.

Weitere Desserts

Wenn du Desserts mit cremigen Schichten magst, probiere auch unser Tiramisu im Glas oder Himbeer-Tiramisu. So findest du weitere Geschmacksrichtungen für die nächste Gelegenheit.

Fazit

Kirsch-Tiramisu im Glas verbindet eine leichte Vanillecreme mit einer fruchtigen Kirschschicht. Wenn die Soße gut abgekühlt ist und die Löffelbiskuits nur leicht benetzt werden, gelingt ein hübscher Nachtisch für Gäste.

Rezeptkarte zum Ausdrucken

Kirsch-Tiramisu im Glas – fruchtig und cremig

Kirsch-Tiramisu im Glas mit Sauerkirschen, heller Vanillecreme und Löffelbiskuits. Einfach vorzubereiten und ohne rohe Eier.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Kochzeit 4 Minuten
Kühlzeit 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 34 Minuten
Portionen 6 Portionen

Zutaten
  

  • 1 Glas Sauerkirschen, etwa 350 g Abtropfgewicht
  • 200 ml Kirschsaft aus dem Glas
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Zucker für die Kirschen
  • 180 g Löffelbiskuits
  • 350 g Mascarpone
  • 250 g Quark
  • 200 ml kalte Schlagsahne
  • 55 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL dunkle Schokoraspel nach Wunsch

Anweisungen
 

  • Die Sauerkirschen in einem Sieb abtropfen lassen und den Saft auffangen. Einige Kirschen als Dekoration beiseitelegen und etwa 200 ml Saft abmessen.
  • Speisestärke mit wenig kaltem Saft glatt rühren. Den übrigen Saft mit Zucker erwärmen, Stärke einrühren und kurz aufkochen, bis die Flüssigkeit leicht andickt.
  • Die Kirschen und den Zitronensaft unter die Soße heben. Den Topf vom Herd nehmen und die gesamte Fruchtmasse vollständig abkühlen lassen.
  • Mascarpone, Quark, Puderzucker und Vanille kurz glattrühren. Die Sahne separat steif schlagen und mit einem Teigschaber behutsam unter die Creme heben.
  • Löffelbiskuits in kleine Stücke brechen und kurz in ein wenig Kirschsaft benetzen. Je eine Lage auf die Böden der sechs Dessertgläser verteilen.
  • Abwechselnd Vanillecreme, abgekühlte Kirschen und Biskuitstücke in die Gläser schichten. Mit einer glatten Cremeschicht abschließen und die Glasränder sauberwischen.
  • Mindestens drei Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit den zurückgelegten Kirschen und auf Wunsch wenigen dunklen Schokoraspeln dekorieren.

Notizen

Verwende nur eine kleine Menge Speisestärke. Die Kirschsoße soll weich und löffelbar bleiben, nicht wie ein fester Pudding werden. Sie darf erst in die Gläser, wenn sie vollständig abgekühlt ist. Die Biskuits werden durch Creme und Kirschen weiter weich. Ein kurzes Benetzen reicht, sonst sammeln sich unten zu viele Flüssigkeit und Fruchtsoße. Das Dessert verliert dann seine klare Schichtung. Wenn du eine besonders ordentliche Optik möchtest, fülle die Creme mit einem Spritzbeutel ein. So vermeidest du Schlieren an den Glaswänden und kannst die Fruchtschicht gleichmäßig verteilen. Bei Sauerkirschen unterscheidet sich der Säuregrad je nach Produkt. Probiere die Fruchtsoße nach dem Kochen und süße nur bei Bedarf nach. Etwas Säure ist wichtig, damit das Dessert nicht schwer wirkt.

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