Mango-Tiramisu mit Kokos – fruchtiges Dessert ohne Ei

Mango-Tiramisu ist ein fruchtiges Schichtdessert mit sonnengelber Mango, milder Kokosnote und einer luftigen Mascarponecreme. Anders als beim klassischen Tiramisu werden die Löffelbiskuits nicht in Kaffee, sondern in verdünntem Mangosaft benetzt. Die leichte Fruchtsäure passt besonders gut zur süßen Mascarpone und macht den Nachtisch angenehm frisch. Das Rezept kommt ohne rohe Eier und Alkohol aus und ist eine schöne Idee für warme Tage.

Für ein gutes Ergebnis ist die Reife der Mango entscheidend. Sie sollte aromatisch und weich, aber nicht faserig oder überreif sein. Ein Teil des Fruchtfleisches wird zu einer glatten Soße püriert, der Rest bleibt in kleinen Würfeln. So entstehen sichtbare Fruchtstücke und eine gleichmäßige Fruchtschicht, die auch beim Portionieren nicht sofort verläuft.

Mango-Tiramisu mit Kokos – fruchtiges Dessert ohne Ei – fertiges Tiramisu in der Servierform

Das Rezept auf einen Blick

Portionen: 8 · Vorbereitung: 30 Minuten · Kühlzeit: mindestens 180 Minuten · Ohne: Alkohol und rohe Eier.

Mango-Tiramisu: Zutaten und Konsistenz

Kokos passt hervorragend zu Mango, sollte jedoch nur eine begleitende Note bleiben. Wir verwenden deshalb etwas Kokosraspel und ergänzen die Mascarpone mit Joghurt und geschlagener Sahne. Ein wenig Limettensaft hebt den Fruchtgeschmack. Sämtliche Komponenten müssen kalt sein, bevor sie auf die Biskuits kommen.

Zutaten

Zutaten für Mango-Tiramisu mit Kokos – fruchtiges Dessert ohne Ei – übersichtlich angeordnet
  • 2 große reife Mangos, etwa 600 g Fruchtfleisch
  • 250 g Löffelbiskuits
  • 350 g Mascarpone
  • 250 g griechischer Joghurt
  • 200 ml kalte Schlagsahne
  • 55 g Puderzucker
  • 35 g Kokosraspel
  • 1 Bio-Limette
  • 100 ml Mangosaft
  • 40 ml Wasser
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL Kokosraspel für das Topping

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Die Mangos schälen und das Fruchtfleisch vom Kern schneiden. Etwa die Hälfte fein pürieren, die übrige Mango in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
  2. Die Limette waschen, etwas Schale abreiben und wenig Saft unter das Mangopüree mischen. Das Fruchtpüree abschmecken und bis zum Schichten kühl stellen.
  3. Mascarpone mit Joghurt, Puderzucker, Vanille und den Kokosraspeln kurz verrühren. Die kalte Sahne getrennt steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  4. Mangosaft mit Wasser verdünnen und in einen flachen Teller geben. Die Löffelbiskuits nur kurz hineintauchen und als erste Lage in eine passende Form legen.
  5. Die Hälfte der Creme auf den Biskuits verstreichen. Etwas Mangopüree darauf verteilen und einen Teil der Fruchtwürfel darübergeben.
  6. Eine zweite Lage benetzter Biskuits auflegen, mit Creme und dem restlichen Mangopüree abschließen und die Oberfläche möglichst gleichmäßig glatt streichen.
  7. Die Form mindestens drei Stunden abgedeckt kühlen. Kurz vor dem Servieren mit den restlichen Mangowürfeln, Kokosraspeln und etwas Limettenabrieb dekorieren.
Mango-Tiramisu mit Kokos – fruchtiges Dessert ohne Ei – fertige Portion zum Servieren

Tipps für Mango-Tiramisu

Verwende keine Mangos, die stark faserig sind. Ein glattes Püree lässt sich besser verteilen und sorgt für eine angenehme Fruchtschicht. Bei sehr saftigen Früchten kannst du das Püree kurz im Sieb abtropfen lassen.

Die Biskuits müssen nicht vollständig mit Saft vollgesogen sein. Fruchtpüree und Creme geben während der Kühlzeit genug Feuchtigkeit ab. Zu viel Mangosaft lässt den Boden sonst weich und instabil werden.

Kokosraspel geben nach einiger Zeit Feuchtigkeit an die Creme ab. Arbeite daher mit einer überschaubaren Menge und streue weitere Raspel erst kurz vor dem Essen darüber, wenn sie noch etwas Biss haben sollen.

Für einzelne Gläser eignen sich breite Dessertgläser. Die Fruchtwürfel mit einem kleinen Löffel verteilen und die Creme vorsichtig einfüllen, damit die gelben und weißen Schichten gut erkennbar bleiben.

Anrichten und Portionieren

Bei der Präsentation von Mango-Tiramisu ist es hilfreich, die einzelnen Lagen gut sichtbar zu halten. Streiche die Creme langsam mit einer kleinen Palette glatt und stelle die Form nach dem Schichten möglichst direkt kalt. Wenn du das Dessert in Gläser aufteilst, lassen sich Biskuits oder Kekse passend zurechtschneiden. Arbeite mit kleinen Portionen, damit Creme und Frucht- beziehungsweise Gewürzschicht nicht ineinanderlaufen. Eine trockene Dekoration kommt am besten erst direkt vor dem Servieren dazu.

Variationen und Serviervorschläge

Du kannst einen Teil der Mango durch fein gewürfelte Ananas ersetzen, wenn diese gut abgetropft und nicht zu wässrig ist. Für eine noch frischere Note reicht etwas zusätzlicher Limettenabrieb. Zu viel Limettensaft würde die Creme unnötig verflüssigen.

Vorbereiten und aufbewahren

Mango-Tiramisu gehört direkt nach dem Schichten in den Kühlschrank. Es schmeckt nach drei bis vier Stunden Kühlzeit und lässt sich auch gut am Vortag zubereiten. Frische Fruchtstücke für die Dekoration separat aufbewahren und erst beim Servieren auflegen.

Praktische Hinweise zur sicheren Verarbeitung und Kühlung von Lebensmitteln findest du auf gesund.bund.de zur Lebensmittelhygiene. Gerade Desserts mit Mascarpone und Sahne sollten nicht über längere Zeit ungekühlt auf dem Buffet stehen.

Häufige Fragen

Kann ich Mango-Tiramisu mit tiefgekühlter Mango machen?

Ja, wenn die Stücke vollständig aufgetaut, gut abgetropft und für den kalten Verzehr hygienisch vorbereitet sind. Ein Teil kann dann wie beschrieben püriert werden. Besonders schöne Würfel erhältst du meist mit frischer Mango.

Muss ich Kokos verwenden?

Nein, du kannst die Kokosraspel weglassen. Dann schmeckt die Creme milder und die Mango steht stärker im Vordergrund. Das Dessert funktioniert auch ohne die zusätzliche Kokosnote.

Warum wird die Fruchtschicht so flüssig?

Manche Mangos enthalten viel Saft. Lass das Püree kurz abtropfen und halte die Biskuits möglichst trocken. Die Fruchtmasse sollte nicht warm werden und vor dem Schichten gut gekühlt sein.

Weitere Desserts

Wenn du gern geschichtete Desserts zubereitest, entdecke auch unser Erdbeer-Tiramisu sowie Mandarinen-Tiramisu. So findest du weitere Ideen für ein Familienessen oder eine Kaffeetafel.

Fazit

Mango-Tiramisu bringt fruchtige Farbe und eine milde Kokosnote auf den Desserttisch. Reife Früchte, nur kurz benetzte Biskuits und eine kühle Mascarponecreme sorgen für ein schönes, gut vorzubereitendes Schichtdessert.

Rezeptkarte zum Ausdrucken

Mango-Tiramisu mit Kokos – fruchtiges Dessert ohne Ei

Mango-Tiramisu mit frischer Mango, Joghurt, Kokos und Mascarpone. Fruchtiges Sommerdessert ohne Alkohol und rohe Eier.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 30 Minuten
Portionen 8 Portionen

Zutaten
  

  • 2 große reife Mangos, etwa 600 g Fruchtfleisch
  • 250 g Löffelbiskuits
  • 350 g Mascarpone
  • 250 g griechischer Joghurt
  • 200 ml kalte Schlagsahne
  • 55 g Puderzucker
  • 35 g Kokosraspel
  • 1 Bio-Limette
  • 100 ml Mangosaft
  • 40 ml Wasser
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL Kokosraspel für das Topping

Anweisungen
 

  • Die Mangos schälen und das Fruchtfleisch vom Kern schneiden. Etwa die Hälfte fein pürieren, die übrige Mango in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
  • Die Limette waschen, etwas Schale abreiben und wenig Saft unter das Mangopüree mischen. Das Fruchtpüree abschmecken und bis zum Schichten kühl stellen.
  • Mascarpone mit Joghurt, Puderzucker, Vanille und den Kokosraspeln kurz verrühren. Die kalte Sahne getrennt steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  • Mangosaft mit Wasser verdünnen und in einen flachen Teller geben. Die Löffelbiskuits nur kurz hineintauchen und als erste Lage in eine passende Form legen.
  • Die Hälfte der Creme auf den Biskuits verstreichen. Etwas Mangopüree darauf verteilen und einen Teil der Fruchtwürfel darübergeben.
  • Eine zweite Lage benetzter Biskuits auflegen, mit Creme und dem restlichen Mangopüree abschließen und die Oberfläche möglichst gleichmäßig glatt streichen.
  • Die Form mindestens drei Stunden abgedeckt kühlen. Kurz vor dem Servieren mit den restlichen Mangowürfeln, Kokosraspeln und etwas Limettenabrieb dekorieren.

Notizen

Verwende keine Mangos, die stark faserig sind. Ein glattes Püree lässt sich besser verteilen und sorgt für eine angenehme Fruchtschicht. Bei sehr saftigen Früchten kannst du das Püree kurz im Sieb abtropfen lassen. Die Biskuits müssen nicht vollständig mit Saft vollgesogen sein. Fruchtpüree und Creme geben während der Kühlzeit genug Feuchtigkeit ab. Zu viel Mangosaft lässt den Boden sonst weich und instabil werden. Kokosraspel geben nach einiger Zeit Feuchtigkeit an die Creme ab. Arbeite daher mit einer überschaubaren Menge und streue weitere Raspel erst kurz vor dem Essen darüber, wenn sie noch etwas Biss haben sollen. Für einzelne Gläser eignen sich breite Dessertgläser. Die Fruchtwürfel mit einem kleinen Löffel verteilen und die Creme vorsichtig einfüllen, damit die gelben und weißen Schichten gut erkennbar bleiben. Bei der Präsentation von Mango-Tiramisu ist es hilfreich, die einzelnen Lagen gut sichtbar zu halten. Streiche die Creme langsam mit einer kleinen Palette glatt und stelle die Form nach dem Schichten möglichst direkt kalt. Wenn du das Dessert in Gläser aufteilst, lassen sich Biskuits oder Kekse passend zurechtschneiden. Arbeite mit kleinen Portionen, damit Creme und

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