Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete: Rezept für den perfekten Genuss

Einleitung

Eine Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete vereint alles, was ein herzhaftes Gericht ausmachen kann: zartes Geflügelfleisch, würzige geräucherte Putenbrust und mildsüßer Lauch in einer samtigen Sauce, umhüllt von einem goldbraunen, knusprigen Teigmantel. Dieses traditionelle Gericht bringt Wärme auf den Tisch und verwandelt jede Mahlzeit in ein besonderes Erlebnis – ob als Sonntagsessen mit der Familie oder als beeindruckendes Highlight bei Ihrer nächsten Einladung.

Inhaltsverzeichnis

Zutaten für 8 Portionen

Für das Gewürzsäckchen und den Fond:

  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 5 Zweige frischer Thymian
  • 5 Zweige frischer Rosmarin
  • 1 Liter Hühnerbrühe (am besten hausgemacht)

Für die Füllung:

  • 10 Hähnchenschenkel mit Knochen, ohne Haut (ca. 1,5 kg)
  • 2 mittelgroße Lauchstangen, geputzt und in Ringe geschnitten
  • 80 g Butter
  • 80 g Mehl (Type 405)
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL scharfer Senf
  • 50 g gereifter Cheddar, frisch gerieben
  • 300 g geräucherte Putenbrust oder Truthahnbrust, grob gewürfelt
  • 2 EL frische Petersilie, fein gehackt
  • Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack

Für den Heißwasserteig:

  • 750 g Mehl (Type 405)
  • 1 TL Salz
  • 2 große Eier, leicht verquirlt
  • 250 g Butter, in Würfeln
  • 250 ml Wasser

Zum Glasieren:

  • 2 Eigelb, verquirlt mit einer Prise Salz
Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete

Zubereitung: Schritt für Schritt

Schritt 1: Fond vorbereiten und Hähnchen kochen

Beginnen Sie damit, die aromatische Basis für Ihre Füllung zu schaffen. Legen Sie Lorbeerblätter, Pfefferkörner sowie Thymian- und Rosmarinzweige in ein Mulltuch oder Teesäckchen und verschließen Sie es fest mit Küchengarn. Geben Sie das Säckchen in einen großen Topf, gießen Sie die Hühnerbrühe dazu und bringen Sie alles zum Köcheln. Lassen Sie die Gewürze etwa 5 Minuten ziehen, damit sich die Aromen voll entfalten können.

Nun kommen die Hähnchenschenkel hinzu. Legen Sie sie in den Fond und lassen Sie sie bei niedriger Hitze sanft 25 Minuten garen. Die Schenkel sollten fast gar sein, aber noch etwas Biss haben. Fügen Sie dann die Lauchscheiben hinzu und kochen Sie alles weitere 15 Minuten, bis sowohl Hähnchen als auch Lauch weich sind.

Gießen Sie den Topfinhalt durch ein Sieb ab und fangen Sie den wertvollen Fond in einer Schüssel auf – Sie benötigen ihn gleich für die Sauce. Lassen Sie Hähnchen und Lauch etwas abkühlen, bevor Sie das Fleisch von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke zerteilen.

Schritt 2: Cremige Füllung herstellen

Für die Sauce schmelzen Sie die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Streuen Sie das Mehl darüber und rühren Sie etwa eine Minute lang kräftig, bis eine helle Mehlschwitze entsteht. Wechseln Sie nun zum Schneebesen und gießen Sie langsam 600 ml des aufgefangenen Fonds unter ständigem Rühren hinzu. Achten Sie darauf, dass keine Klumpen entstehen.

Lassen Sie die Sauce 2 bis 3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln, bis sie schön dick und cremig wird. Nehmen Sie den Topf vom Herd und rühren Sie Sahne, Senf und geriebenen Cheddar ein, bis der Käse vollständig geschmolzen ist.

Jetzt kommt alles zusammen: Geben Sie das Hähnchenfleisch, den gekochten Lauch und die gewürfelte geräucherte Putenbrust zur Sauce. Würzen Sie großzügig mit Salz und weißem Pfeffer und schmecken Sie ab. Übertragen Sie die Mischung in eine Schüssel und lassen Sie sie vollständig abkühlen – das ist wichtig, damit der Teig später nicht aufweicht. Sobald die Füllung kalt ist, rühren Sie die frische Petersilie unter.

Schritt 3: Heißwasserteig zubereiten

Der Heißwasserteig ist das Geheimnis einer stabilen, aber dennoch zarten Kruste. Geben Sie Mehl und Salz in eine Rührschüssel und formen Sie eine Mulde in der Mitte. Gießen Sie die verquirlten Eier hinein und verarbeiten Sie alles zu einer krümeligen Masse.

In einem kleinen Topf erhitzen Sie die Butter und das Wasser, bis die Butter geschmolzen ist. Gießen Sie diese heiße Mischung langsam unter Rühren zum Mehl-Ei-Gemisch, bis sich ein geschmeidiger Teig bildet. Möglicherweise benötigen Sie nicht die gesamte Flüssigkeit – stoppen Sie, sobald der Teig zusammenhält.

Teilen Sie den Teig in zwei Portionen: zwei Drittel für Boden und Seiten, ein Drittel für den Deckel.

Schritt 4: Pastete formen

Heizen Sie Ihren Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze (oder 190°C Umluft) vor. Rollen Sie den größeren Teiganteil auf bemehlter Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus und kleiden Sie damit eine gefettete runde Pastetenform (23 cm Durchmesser, 5 cm hoch) aus. Lassen Sie etwas Teig über den Rand hängen und bestreichen Sie diesen mit Eigelb.

Rollen Sie das kleinere Teigstück ebenfalls 5 mm dick für den Deckel aus. Füllen Sie nun die vollständig abgekühlte Füllung in die Form und bedecken Sie sie mit dem Teigdeckel. Schneiden Sie überstehende Teigränder ab und drücken Sie die Kanten fest zusammen, um die Pastete zu versiegeln.

Bestreichen Sie die Oberfläche gleichmäßig mit dem restlichen Eigelb und schneiden Sie ein kleines Loch in die Mitte des Deckels – das ist wichtig, damit Dampf entweichen kann. Stellen Sie die Pastete mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

Schritt 5: Backen

Backen Sie die gekühlte Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete 35 bis 45 Minuten im vorgeheizten Ofen, bis die Kruste goldbraun und knusprig ist. Falls die Oberfläche zu schnell bräunt, decken Sie sie locker mit Alufolie ab. Lassen Sie die fertige Pastete etwa 10 Minuten ruhen, bevor Sie sie anschneiden.

Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete

Expertentipps für perfekte Ergebnisse

Kühlung ist entscheidend: Die Füllung muss wirklich vollständig ausgekühlt sein, bevor sie in den Teig kommt. Warme Füllung lässt den Teig aufweichen und kann beim Backen zu Rissen führen. Planen Sie mindestens 2-3 Stunden Kühlzeit ein oder bereiten Sie die Füllung am Vortag vor.

Teig richtig verarbeiten: Kneten Sie den Heißwasserteig nur so lange, bis er gerade zusammenhält. Zu langes Kneten macht ihn zäh statt mürbe.

Dampfloch nicht vergessen: Das Loch im Deckel ist kein optionales Detail – es verhindert, dass sich Dampf unter der Kruste staut und diese durchweicht.

Qualität zählt: Verwenden Sie gute Butter und hochwertige geräucherte Putenbrust. Der Geschmack Ihrer Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete hängt direkt von der Qualität der Zutaten ab.

Vorbereitung spart Zeit: Sowohl Teig als auch Füllung lassen sich einen Tag im Voraus zubereiten und separat im Kühlschrank lagern. Am Backtag müssen Sie dann nur noch zusammensetzen und backen.

Häufig gestellte Fragen

u003cstrongu003eKann ich Hähnchenbrust statt Schenkel verwenden?u003c/strongu003e

Ja, das ist möglich. Allerdings sind Schenkel saftiger und geschmackvoller. Wenn Sie Brust verwenden, achten Sie darauf, sie nicht zu lange zu kochen, damit sie nicht trocken wird.

u003cstrongu003eWie lange hält sich die Pastete?u003c/strongu003e

Ja, das ist möglich. Allerdings sind Schenkel saftiger und geschmackvoller. Wenn Sie Brust verwenden, achten Sie darauf, sie nicht zu lange zu kochen, damit sie nicht trocken wird.

u003cstrongu003eKann ich Hähnchenbrust statt Schenkel verwenden?u003c/strongu003e

Ja, das ist möglich. Allerdings sind Schenkel saftiger und geschmackvoller. Wenn Sie Brust verwenden, achten Sie darauf, sie nicht zu lange zu kochen, damit sie nicht trocken wird.

u003cstrongu003eWie lange hält sich die Pastete?u003c/strongu003e

Im Kühlschrank bleibt die Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete gut verpackt 3-4 Tage frisch. Sie schmeckt auch kalt hervorragend.

u003cstrongu003eKann ich die Pastete einfrieren?u003c/strongu003e

Absolut! Lassen Sie die fertig gebackene Pastete vollständig abkühlen, verpacken Sie sie luftdicht und frieren Sie sie ein. Sie hält sich 2-3 Monate. Zum Auftauen über Nacht im Kühlschrank lagern und bei 160°C aufwärmen.

u003cstrongu003eWas mache ich, wenn die Sauce zu dünn ist?u003c/strongu003e

Lassen Sie die Sauce einfach etwas länger bei niedriger Hitze köcheln, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Sie können auch einen Teelöffel Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen und einrühren.

u003cstrongu003eGibt es vegetarische Alternativen?u003c/strongu003e

Für eine vegetarische Version können Sie die geräucherte Putenbrust durch geräucherten Tofu, kräftige Pilze wie Portobello oder eine Mischung aus Linsen und Walnüssen ersetzen. Verwenden Sie Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe.

u003cstrongu003eKann ich fertigen Teig verwenden?u003c/strongu003e

Prinzipiell ja, aber der Heißwasserteig ist speziell für herzhafte Pasteten entwickelt und gibt der Füllung die nötige Stabilität. Fertigteig kann eine andere Textur ergeben.

Servierempfehlungen

Eine Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete ist bereits ein vollständiges Gericht, das Sie am besten warm servieren. Ergänzen Sie sie mit einem frischen grünen Salat mit leichtem Vinaigrette-Dressing, um die Reichhaltigkeit auszugleichen. Gedämpftes Gemüse wie Brokkoli, grüne Bohnen oder Erbsen passen ebenfalls hervorragend dazu.

Für eine rustikale Note können Sie scharfes Chutney oder eingelegte Zwiebeln reichen. Die Pastete eignet sich auch perfekt für Buffets, Picknicks oder als beeindruckendes Gericht bei Einladungen. Reste schmecken am nächsten Tag kalt oder leicht aufgewärmt genauso gut.

Fazit

Diese Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein Stück Tradition, das Genuss und Gemütlichkeit auf den Tisch bringt. Mit zartem Hähnchenfleisch, würziger geräucherter Putenbrust und cremiger Sauce in einer knusprigen Kruste begeistert dieses Gericht jeden, der es probiert.

Die Zubereitung mag auf den ersten Blick aufwendig erscheinen, aber jeder Schritt ist einfach zu meistern und das Ergebnis ist jeden Aufwand wert. Ob für die Familie am Wochenende oder als beeindruckendes Highlight bei Gästen – diese Pastete wird garantiert zum Favoriten.

Wenn Sie nach weiteren köstlichen Geflügelgerichten suchen, probieren Sie auch unser Honig-Senf-Hähnchen – eine süß-herzhafte Kombination, die ebenfalls begeistert. Viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit!

Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete

Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete – Herzhaft & Cremig

Zarte Hähnchenschenkel, würzige geräucherte Putenbrust und mildsüßer Lauch in einer samtigen Senf-Cheddar-Sauce, umhüllt von einem goldbraunen Heißwasserteig. Ein traditionelles, beeindruckendes Gericht für Sonntagsessen und Feste – komplett selbst gemacht und voller Geschmack.
Vorbereitungszeit 45 Minuten
Kochzeit 1 Stunde 15 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 8
Kalorien 525 kcal

Zutaten
  

  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 5 Zweige frischer Thymian
  • 5 Zweige frischer Rosmarin
  • 1 Liter Hühnerbrühe am besten hausgemacht
  • 10 Hähnchenschenkel mit Knochen ohne Haut (ca. 1,5 kg)
  • 2 mittelgroße Lauchstangen geputzt und in Ringe geschnitten
  • 80 g Butter für die Sauce
  • 80 g Mehl Type 405 für die Sauce
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL scharfer Senf
  • 50 g gereifter Cheddar frisch gerieben
  • 300 g geräucherte Putenbrust oder Truthahnbrust grob gewürfelt
  • 2 EL frische Petersilie fein gehackt
  • Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
  • Für den Heißwasserteig:
  • 750 g Mehl Type 405
  • 1 TL Salz
  • 2 große Eier leicht verquirlt
  • 250 g Butter in Würfeln
  • 250 ml Wasser
  • Zum Glasieren:
  • 2 Eigelb verquirlt mit einer Prise Salz

Anweisungen
 

  • Schritt 1 – Fond vorbereiten und Hähnchen kochen: Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Thymian und Rosmarin in ein Mullsäckchen binden. In einen großen Topf mit Hühnerbrühe geben und 5 Minuten leicht köcheln lassen. Hähnchenschenkel hinzufügen und 25 Minuten bei niedriger Hitze sanft garen. Lauchringe dazugeben und weitere 15 Minuten kochen, bis alles weich ist. Abgießen, Fond auffangen (mind. 600 ml aufheben). Hähnchen etwas abkühlen lassen, Fleisch von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke zupfen.
  • Schritt 2 – Cremige Füllung herstellen: Butter in einem Topf schmelzen, Mehl einrühren und 1 Minute anschwitzen (helle Mehlschwitze). Langsam 600 ml Fond unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen einrühren. 2–3 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce dicklich wird. Vom Herd nehmen, Sahne, Senf und Cheddar einrühren, bis der Käse geschmolzen ist. Hähnchen, Lauch und gewürfelte Putenbrust unterheben. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Vollständig abkühlen lassen, dann Petersilie unterrühren.
  • Schritt 3 – Heißwasserteig zubereiten: Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Mulde formen, Eier hineingeben. Butter und Wasser in einem Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Heiß langsam unter Rühren zum Mehl-Ei-Gemisch geben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Nicht die gesamte Flüssigkeit muss rein – der Teig soll zusammenhalten, aber nicht kleben. Teig in zwei Teile teilen: ⅔ für Boden/Wände, ⅓ für Deckel.
  • Schritt 4 – Pastete formen: Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze (190°C Umluft) vorheizen. Größeren Teiganteil auf bemehlter Fläche ca. 5 mm dick ausrollen und eine gefettete 23-cm-Pastetenform auskleiden. Rand etwas überstehen lassen und mit Eigelb bestreichen. Kleineren Teiganteil ausrollen. Abgekühlte Füllung einfüllen, Teigdeckel auflegen, überstehende Ränder abschneiden und Kanten fest zusammendrücken. Oberfläche mit restlichem Eigelb bestreichen, ein kleines Dampfloch in die Mitte schneiden. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.
  • Schritt 5 – Backen: Pastete 35–45 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun und knusprig ist. Bei zu schneller Bräunung locker mit Alufolie abdecken. Fertige Pastete 10 Minuten ruhen lassen, dann servieren.

Notizen

  • Die Füllung muss komplett abgekühlt sein, bevor sie in den Teig kommt – sonst weicht der Boden auf
  • Heißwasserteig ist am besten, wenn er noch warm verarbeitet wird – er wird beim Abkühlen stabiler
  • Dampfloch im Deckel ist entscheidend, sonst platzt die Pastete beim Backen
  • Für extra Aroma: 1 TL Muskatnuss oder eine Prise Cayenne in die Sauce geben
  • Pastete schmeckt am nächsten Tag noch intensiver – ideal zum Vorbereiten
  • Teigreste können zu dekorativen Blättern oder Blumen ausgestochen und auf den Deckel gelegt werden
  • Sauce zu dünn? Etwas mehr Mehlschwitze anrühren oder 1 TL Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und einrühren
  • Fertiger Blätter- oder Mürbeteig geht als Notlösung, aber Heißwasserteig hält die schwere Füllung besser
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Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete

Hähnchen-Schinken-Lauch-Pastete

Knusprig gebackener Heißwasserteig trifft auf eine fantastisch cremige Füllung aus saftigem Hähnchenfleisch, feiner geräucherter Putenbrust und milde-süßem Lauch. Dieses herzerwärmende Gericht bringt echtes Sonntagsgefühl auf den Tisch und begeistert Groß und Klein mit seinen vielschichtigen Aromen. Ein wunderschöner Klassiker der deftigen Küche, der auch bei festlichen Anlässen garantiert für Begeisterung sorgt.
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Kochzeit 50 Minuten
Portionen 8
Kalorien 710 kcal

Zutaten
  

  • 2 Stk. Lorbeerblätter für das Gewürzsäckchen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner für das Gewürzsäckchen
  • 5 Zweige frischer Thymian für das Gewürzsäckchen
  • 5 Zweige frischer Rosmarin für das Gewürzsäckchen
  • 1 l Hühnerbrühe am besten hausgemacht
  • 10 Stk. Hähnchenschenkel mit Knochen, ohne Haut (ca. 1,5 kg)
  • 2 Stk. Lauchstangen mittelgroß, geputzt und in Ringe geschnitten
  • 80 g Butter für die Füllung
  • 80 g Mehl Type 405
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL scharfer Senf
  • 50 g gereifter Cheddar frisch gerieben
  • 300 g geräucherte Putenbrust oder Truthahnbrust, grob gewürfelt
  • 2 EL frische Petersilie fein gehackt
  • Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
  • 750 g Mehl Type 405, für den Teig
  • 1 TL Salz für den Teig
  • 2 Stk. Eier groß, leicht verquirlt
  • 250 g Butter in Würfeln, für den Teig
  • 250 ml Wasser für den Teig
  • 2 Stk. Eigelb verquirlt mit einer Prise Salz, zum Glasieren

Anweisungen
 

  • Füllen Sie die Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Thymian- und Rosmarinzweige in ein Mulltuch oder ein Teesäckchen, verschließen Sie es fest mit Küchengarn und geben Sie es zusammen mit der Hühnerbrühe in einen großen Topf.
  • Bringen Sie die Brühe zum Köcheln, lassen Sie das Gewürzsäckchen etwa 5 Minuten darin ziehen und geben Sie anschließend die Hähnchenschenkel hinein, um sie bei sanfter Hitze gar zu kochen.
  • Nehmen Sie das Fleisch aus der Brühe, lassen Sie es leicht abkühlen, lösen Sie es sorgfältig von den Knochen und zupfen Sie es in mundgerechte Stücke; gießen Sie die Brühe durch ein Sieb und messen Sie die benötigte Menge für die Sauce ab.
  • Schmelzen Sie für die Füllung die Butter in einem Topf, rühren Sie das Mehl ein und schwitzen Sie es kurz an, bevor Sie nach und nach unter ständigem Rühren den abgeseihten Hühnerfond sowie die Sahne hinzugießen, bis eine samtige, cremige Sauce entsteht.
  • Mischen Sie den geschnittenen Lauch, den Senf und den geriebenen Cheddar unter die Sauce, heben Sie danach das gezupfte Hähnchenfleisch, die gewürfelte geräucherte Putenbrust und die gehackte Petersilie unter und schmecken Sie alles kräftig mit Salz und weißem Pfeffer ab.
  • Mischen Sie für den Heißwasserteig das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel, formen Sie eine Mulde in der Mitte und geben Sie die leicht verquirlten Eier hinein.
  • Erhitzen Sie zeitgleich das Wasser mit der gewürfelten Butter in einem Topf, bis die Butter geschmolzen ist und die Flüssigkeit kocht, gießen Sie die heiße Mischung sofort zum Mehl und verkneten Sie alles zügig zu einem geschmeidigen, warmen Teig.
  • Rollst Sie etwa zwei Drittel des warmen Teigs aus und kleiden Sie eine gefettete Pasteten- oder Springform damit aus, sodass ein ausreichend hoher Rand entsteht, bevor Sie die abgekühlte Füllung gleichmäßig darin verteilen.
  • Rollen Sie den restlichen Teig aus, legen Sie ihn als Deckel auf die Pastete, drücke die Ränder gut zusammen, um sie zu versiegeln, und stechen Sie in die Mitte ein kleines Loch als Dampfabzug.
  • Bestreichen Sie den Teigdeckel großzügig mit dem verquirlten Eigelb und backen Sie die Pastete im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für etwa 45 bis 50 Minuten goldbraun; lassen Sie sie vor dem Aufschneiden mindestens 15 Minuten ruhen.

Notizen

Tipps & Tricks für die perfekte Pastete:
• Fleischwahl: Verwenden Sie bevorzugt Hähnchenschenkel statt reiner Brust. Das Fleisch der Keulen bleibt beim Kochen deutlich saftiger und verleiht der Sauce mehr Tiefe.
• Füllung abkühlen lassen: Achten Sie darauf, dass die cremige Hähnchen-Lauch-Füllung vor dem Einfüllen komplett abgekühlt ist, damit der Teigmantel nicht durchweicht.
• Dampfabzug: Vergessen Sie nicht, ein kleines Loch in die Mitte des Teigdeckels zu stechen. Dadurch kann der Dampf entweichen und die Kruste wird wunderbar knusprig.
• Aufbewahrung & Aufwärmen: Reste halten sich gut abgedeckt etwa 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C lässt sich die Pastete hervorragend wieder aufbacken.
• Servierempfehlung: Ein knackiger grüne Salat mit einem leichten Essig-Öl-Dressing passt perfekt als erfrischender Kontrast zur reichhaltigen Pastete.

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