Kürbislasagne mit Spinat und Ricotta – cremig aus dem Ofen
Kürbislasagne ist eine herbstliche Alternative zur klassischen Tomatenlasagne und kommt in dieser Variante ganz ohne Fleisch aus. Kleine Hokkaidowürfel, Babyspinat und eine milde Ricottacreme bilden die Füllung zwischen den Lasagneplatten. Im Ofen wird die Oberfläche goldbraun, während sich die Zutaten darunter zu saftigen, gut schneidbaren Schichten verbinden.
Besonders praktisch: Die Füllung lässt sich schon einige Stunden vorher vorbereiten. So kannst du eine warme Lasagne auch dann auf den Tisch bringen, wenn für das Kochen am Abend wenig Zeit bleibt. Ich zeige dir, wie du den Kürbis vorgarst, damit die Pastaplatten und das Gemüse zur gleichen Zeit weich werden und keine trockenen Stellen in der Auflaufform bleiben.

Warum Kürbislasagne besonders gut gelingt
Hokkaido ist für dieses Rezept besonders bequem, weil seine gewaschene Schale mitgegart werden kann. Die Würfel sollen klein bleiben, damit sie beim Schichten eine gleichmäßige Oberfläche ergeben. Vorgegartes Gemüse verhindert, dass die Lasagne an manchen Stellen schon fertig ist, während der Kürbis innen noch fest wirkt.
Ricotta und Gemüsebrühe werden zu einer eher fließfähigen Creme verrührt. Diese Feuchtigkeit ist wichtig, damit die Lasagneplatten in der Form garen können. Eine dünne Schicht Sauce am Boden und eine abschließende Cremeschicht oben verhindern, dass die Pasta austrocknet oder an den Rändern hart bleibt.
Zutaten für das Rezept
Die Mengen sind für 4 Portionen gedacht. Lies die Liste einmal vollständig durch, bevor du mit der Zubereitung beginnst. In der Rezeptkarte unten stehen die Zutaten noch einmal übersichtlich.
- 650 g Hokkaido-Kürbis
- 200 g Babyspinat
- 250 g Ricotta
- 9 Lasagneplatten ohne Vorkochen
- 150 g geriebener Mozzarella
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Olivenöl
- 250 ml Gemüsebrühe
- 120 ml Milch
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1 Prise Muskatnuss
- Salz und Pfeffer

Einkauf und Vorbereitung
Beim Ricotta lohnt sich ein Blick auf die Konsistenz: Manche Produkte sind deutlich fester als andere. Wenn die Sauce nach dem Verrühren eher wie ein streichfähiger Dip aussieht, gib noch einen kleinen Schluck Milch dazu. Sie muss sich zwischen die Lasagneplatten verteilen können. Verwende für diese Variante ausdrücklich Platten, die laut Verpackung ohne Vorkochen geeignet sind.
Hokkaido bringt eine milde Süße mit, der Spinat sorgt für einen herzhaften Gegenpol. Besonders schön wirken die Schichten, wenn du den Spinat nicht sehr fein hackst. Der Käse sollte über die gesamte Oberfläche verteilt werden, damit die Lasagne beim Backen eine gleichmäßige, appetitlich gebräunte Kruste bekommt.
So bereitest du Kürbislasagne Schritt für Schritt zu
1. Kürbis und Gemüse vorbereiten
Heize den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido sorgfältig, entferne die Kerne und schneide 650 Gramm Fruchtfleisch in kleine Würfel. Schäle Zwiebel und Knoblauch und hacke beide fein. Wasche den Babyspinat gründlich und lasse ihn möglichst gut abtropfen. Je kleiner der Kürbis geschnitten ist, desto gleichmäßiger verteilen sich später die Füllungsschichten.
2. Kürbisfüllung anschwitzen
Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne und dünste zuerst die Zwiebel glasig. Gib dann die Kürbiswürfel hinzu und brate sie ungefähr acht Minuten unter regelmäßigem Rühren an. Den Knoblauch gegen Ende einrühren, damit er nicht bitter wird. Würze mit Thymian, Muskatnuss und etwas Pfeffer. Die Würfel sollen etwas weicher, aber noch nicht zerfallen sein.
3. Spinat und Ricottasauce vorbereiten
Hebe den Babyspinat portionsweise unter die warme Kürbismischung, bis er zusammenfällt. Lass das Gemüse etwas abkühlen. Vermenge in einer zweiten Schüssel Ricotta, Gemüsebrühe und Milch zu einer glatten, eher flüssigen Sauce. Schmecke vorsichtig mit Salz und Pfeffer ab. Die Konsistenz darf nicht zu dick sein, denn die Lasagneplatten benötigen beim Garen zusätzliche Feuchtigkeit.
4. Auflaufform schichten
Verteile zunächst etwas Ricottasauce auf dem Boden einer mittelgroßen Auflaufform. Lege eine Schicht Lasagneplatten darauf, dann einen Teil der Kürbis-Spinat-Mischung und wieder Sauce. Wiederhole die Reihenfolge, bis die Zutaten verbraucht sind. Die obere Schicht sollte aus reichlich Sauce bestehen, damit die Platten vollständig bedeckt sind. Arbeite bis an die Ränder, um trockene Ecken zu vermeiden.
5. Mit Käse überbacken
Streue den geriebenen Mozzarella gleichmäßig über die Oberfläche. Decke die Form für die ersten zwanzig Minuten locker mit passender Backofenfolie oder einem ofenfesten Deckel ab, damit die Pasta in Ruhe weich werden kann. Danach offen weitere zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten backen. Die Oberfläche soll goldbraun sein und ein Messer leicht durch die Lasagneplatten gleiten.
6. Vor dem Anschneiden ruhen lassen
Nimm die Kürbislasagne aus dem Ofen und lasse sie etwa zehn Minuten stehen. Während dieser Zeit bindet die Sauce etwas nach, und die Schichten lassen sich sauberer portionieren. Schneide mit einem scharfen Messer rechteckige Stücke und hebe sie mit einem breiten Pfannenwender auf vorgewärmte Teller. Nach Belieben mit einigen frischen Kräutern bestreuen.

Die häufigsten Fehler vermeiden
Ist die Lasagne nach der empfohlenen Zeit an einigen Stellen noch fest, prüfe zuerst die Feuchtigkeit. Gib bei Bedarf einige Esslöffel Gemüsebrühe an den Rand, decke die Form erneut ab und backe in kurzen Abschnitten weiter. Bei stark unterschiedlichen Lasagneplatten kann die benötigte Garzeit von der Packungsangabe abweichen.
Wird die Oberfläche zu dunkel, bevor die Mitte weich ist, decke sie locker ab. Falls du die Lasagne sehr hoch schichtest, verwende lieber eine etwas größere Form; flachere Schichten garen gleichmäßiger. Ein wenig Ruhezeit nach dem Backen macht beim Servieren oft den größten Unterschied.
Servieren und aufbewahren
Ein knackiger Blattsalat mit einer schlichten Zitronenvinaigrette ergänzt die cremige Kürbislasagne. Als weiteres vegetarisches Herbstgericht passt unser geplantes Spaghettikürbis Rezept mit Tomaten und Mozzarella zu derselben Themenwelt, schmeckt jedoch deutlich leichter. Beide Gerichte zeigen, wie vielseitig Kürbis im Ofen sein kann.
Die Lasagne lässt sich gut portionsweise aufbewahren. Lass sie nach dem Essen zügig abkühlen, stelle die Portionen zugedeckt in den Kühlschrank und erwärme sie vor dem Verzehr gründlich. Etwas Gemüsebrühe verhindert beim Aufwärmen, dass die Ränder austrocknen. Friere nur vollständig abgekühlte Portionen in passenden Behältern ein.
Häufige Fragen zum Rezept
Muss der Hokkaido vorher gekocht werden?
Er wird in der Pfanne vorgegart. So wird er in der Lasagne gleichmäßig weich, ohne dass die Pasta zu lange im Ofen bleiben muss.
Welche Lasagneplatten passen?
Verwende Platten, die ausdrücklich ohne Vorkochen geeignet sind, und beachte die Angaben auf ihrer Packung.
Kann ich die Lasagne am Vortag schichten?
Ja, gut abgedeckt und gekühlt. Plane bei einer kalten Auflaufform gegebenenfalls etwas zusätzliche Backzeit ein.
Weitere herbstliche Rezeptideen
Wenn dir dieses Rezept gefällt, entdecke auch Spaghettikürbis Rezept mit Tomaten und Kürbis Quiche mit Feta und Spinat. Beide Gerichte passen zur saisonalen Küche und bieten neue Ideen für unterschiedliche Mahlzeiten.
Rezeptkarte
Die kompakte WP Recipe Maker Rezeptkarte mit den Zutaten und den einzelnen Schritten steht direkt darunter.

Kürbislasagne mit Spinat und Ricotta – cremig aus dem Ofen
Zutaten
- 650 g Hokkaido-Kürbis
- 200 g Babyspinat
- 250 g Ricotta
- 9 Lasagneplatten ohne Vorkochen
- 150 g geriebener Mozzarella
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Olivenöl
- 250 ml Gemüsebrühe
- 120 ml Milch
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1 Prise Muskatnuss
- Salz und Pfeffer
Anweisungen
- Heize den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido sorgfältig, entferne die Kerne und schneide 650 Gramm Fruchtfleisch in kleine Würfel. Schäle Zwiebel und Knoblauch und hacke beide fein. Wasche den Babyspinat gründlich und lasse ihn möglichst gut abtropfen. Je kleiner der Kürbis geschnitten ist, desto gleichmäßiger verteilen sich später die Füllungsschichten.
- Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne und dünste zuerst die Zwiebel glasig. Gib dann die Kürbiswürfel hinzu und brate sie ungefähr acht Minuten unter regelmäßigem Rühren an. Den Knoblauch gegen Ende einrühren, damit er nicht bitter wird. Würze mit Thymian, Muskatnuss und etwas Pfeffer. Die Würfel sollen etwas weicher, aber noch nicht zerfallen sein.
- Hebe den Babyspinat portionsweise unter die warme Kürbismischung, bis er zusammenfällt. Lass das Gemüse etwas abkühlen. Vermenge in einer zweiten Schüssel Ricotta, Gemüsebrühe und Milch zu einer glatten, eher flüssigen Sauce. Schmecke vorsichtig mit Salz und Pfeffer ab. Die Konsistenz darf nicht zu dick sein, denn die Lasagneplatten benötigen beim Garen zusätzliche Feuchtigkeit.
- Verteile zunächst etwas Ricottasauce auf dem Boden einer mittelgroßen Auflaufform. Lege eine Schicht Lasagneplatten darauf, dann einen Teil der Kürbis-Spinat-Mischung und wieder Sauce. Wiederhole die Reihenfolge, bis die Zutaten verbraucht sind. Die obere Schicht sollte aus reichlich Sauce bestehen, damit die Platten vollständig bedeckt sind. Arbeite bis an die Ränder, um trockene Ecken zu vermeiden.
- Streue den geriebenen Mozzarella gleichmäßig über die Oberfläche. Decke die Form für die ersten zwanzig Minuten locker mit passender Backofenfolie oder einem ofenfesten Deckel ab, damit die Pasta in Ruhe weich werden kann. Danach offen weitere zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten backen. Die Oberfläche soll goldbraun sein und ein Messer leicht durch die Lasagneplatten gleiten.
- Nimm die Kürbislasagne aus dem Ofen und lasse sie etwa zehn Minuten stehen. Während dieser Zeit bindet die Sauce etwas nach, und die Schichten lassen sich sauberer portionieren. Schneide mit einem scharfen Messer rechteckige Stücke und hebe sie mit einem breiten Pfannenwender auf vorgewärmte Teller. Nach Belieben mit einigen frischen Kräutern bestreuen.






