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Anschnitt einer cremigen Kürbislasagne mit orangefarbenen Hokkaidowürfeln, grünen Spinatlagen und goldbraunem Mozzarella

Kürbislasagne mit Spinat und Ricotta – cremig aus dem Ofen

Kürbislasagne ist eine herbstliche Alternative zur klassischen Tomatenlasagne und kommt in dieser Variante ganz ohne Fleisch aus. Kleine Hokkaidowürfel, Babyspinat und eine milde Ricottacreme bilden die Füllung zwischen den Lasagneplatten. Im Ofen wird die Oberfläche goldbraun, während sich die Zutaten darunter zu saftigen, gut schneidbaren Schichten verbinden.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Kochzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 650 g Hokkaido-Kürbis
  • 200 g Babyspinat
  • 250 g Ricotta
  • 9 Lasagneplatten ohne Vorkochen
  • 150 g geriebener Mozzarella
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 120 ml Milch
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer

Anweisungen
 

  • Heize den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido sorgfältig, entferne die Kerne und schneide 650 Gramm Fruchtfleisch in kleine Würfel. Schäle Zwiebel und Knoblauch und hacke beide fein. Wasche den Babyspinat gründlich und lasse ihn möglichst gut abtropfen. Je kleiner der Kürbis geschnitten ist, desto gleichmäßiger verteilen sich später die Füllungsschichten.
  • Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne und dünste zuerst die Zwiebel glasig. Gib dann die Kürbiswürfel hinzu und brate sie ungefähr acht Minuten unter regelmäßigem Rühren an. Den Knoblauch gegen Ende einrühren, damit er nicht bitter wird. Würze mit Thymian, Muskatnuss und etwas Pfeffer. Die Würfel sollen etwas weicher, aber noch nicht zerfallen sein.
  • Hebe den Babyspinat portionsweise unter die warme Kürbismischung, bis er zusammenfällt. Lass das Gemüse etwas abkühlen. Vermenge in einer zweiten Schüssel Ricotta, Gemüsebrühe und Milch zu einer glatten, eher flüssigen Sauce. Schmecke vorsichtig mit Salz und Pfeffer ab. Die Konsistenz darf nicht zu dick sein, denn die Lasagneplatten benötigen beim Garen zusätzliche Feuchtigkeit.
  • Verteile zunächst etwas Ricottasauce auf dem Boden einer mittelgroßen Auflaufform. Lege eine Schicht Lasagneplatten darauf, dann einen Teil der Kürbis-Spinat-Mischung und wieder Sauce. Wiederhole die Reihenfolge, bis die Zutaten verbraucht sind. Die obere Schicht sollte aus reichlich Sauce bestehen, damit die Platten vollständig bedeckt sind. Arbeite bis an die Ränder, um trockene Ecken zu vermeiden.
  • Streue den geriebenen Mozzarella gleichmäßig über die Oberfläche. Decke die Form für die ersten zwanzig Minuten locker mit passender Backofenfolie oder einem ofenfesten Deckel ab, damit die Pasta in Ruhe weich werden kann. Danach offen weitere zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten backen. Die Oberfläche soll goldbraun sein und ein Messer leicht durch die Lasagneplatten gleiten.
  • Nimm die Kürbislasagne aus dem Ofen und lasse sie etwa zehn Minuten stehen. Während dieser Zeit bindet die Sauce etwas nach, und die Schichten lassen sich sauberer portionieren. Schneide mit einem scharfen Messer rechteckige Stücke und hebe sie mit einem breiten Pfannenwender auf vorgewärmte Teller. Nach Belieben mit einigen frischen Kräutern bestreuen.

Notizen

Hokkaido ist für dieses Rezept besonders bequem, weil seine gewaschene Schale mitgegart werden kann. Die Würfel sollen klein bleiben, damit sie beim Schichten eine gleichmäßige Oberfläche ergeben. Vorgegartes Gemüse verhindert, dass die Lasagne an manchen Stellen schon fertig ist, während der Kürbis innen noch fest wirkt.